ZORNFRIED (UA)
Uraufführung von Philipp Krebs, nach dem Roman von Jörg Uwe Albig
entstanden in Zusammenarbeit mit dem kompletten Regieteam
CREDITS
Komposition // Philipp Krebs
Libretto // Jörg-Uwe Albig
Musikalische Leitung // Viktor Jugović
Regie // Kerstin Steeb
Bühne // Jade J. Boeckh
Kostüme // Hanne Lenze-Lauch
Video // Rosa Wernecke
Dramaturgie // Felix Linsmeier, Kornelius Paede
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Fotos // Sylwester Pawliczek
PRESSE
“zu der von Kerstin Steeb (…) geschickt die Möglichkeiten der Interims Spielstätte nutzenden Inszenierung der Musiktheater-Novität” / “ein spannendes Musiktheaterprojekt zur Diskussion” / “Sie haben das Instrumentarium der Moderne bewusst eingesetzt, um genau die zu verleugnen. Das muss man erstmal hinkriegen.”
nmz, Joachim Lange, 25.04.2026
“Schillernd” / “offen wirkende Produktion” / “Einigen kommt das komisch vor, anderen nicht, und schon werden wir selbst hineingezogen ins ideologische Getümmel” / “Tatsächlich ist „Zornfried“ in Kassel aber ein Appell, es sich nicht zu einfach zu machen. Grandios die erste Sequenz, noch ganz ohne Musik. Intendant Florian Lutz tritt als Moderator eines kleinen Podiums auf. Um einen archäologischen Fund auf Staatstheater-Grund soll es gehen, eine mittelalterliche Burg (so ein Zufall), aber das Palaver erweist sich bald als Spiegel aktueller Diskussionskultur: stupide (nicht stupende) Expertise und politische Allgemeinplätze stubsen aufeinander, die Rechte kann sich da ganz leicht hineinmogeln. Die Buhs aus dem Publikum sind ebenfalls eingeplant. So funktioniert das zähe Spiel des Diskurses und man braucht einen Moment, um die Satire zu erkennen.”
Frankfurter Rundschau, Judith von Sternburg, 24.04.2026
“Horror in Tönen”,Radiobeitrag HR2